Dem “Auswärtsteam” des Quartiers steht jetzt eine kleine Tour de France bevor, denn am Freitag steht die Rennbahn in Le Mans auf dem Reiseplan und einen Tag später geht es ebenfalls für einem Starter zum Hippodrome Hoerdt von Strasbourg.
Am Freitag kommt in Le Mans Eckhardt Sauren’s Last man standing mit Maxim Guyon an den Ablauf und trifft
in einem mit 21.000 Euro dotierten und kopfstark besetzten Maidenrennen über 1.400 Meter auf vierzehn Gegner. Der versprechend gezogene und bei Arqana mit 30.000 Euro nicht so teure New Bay – Sohn aus der Familie von Wotton Bassett, war für Rennen der Arqana – Serie genannt aber nur schwer aus den Puschen gekommen. Beim einzigen Start Mitte November in Köln zeigte er jedoch hinter der Stallgefährtin Lilas Trezy das erhoffte erste Lebenszeichen. Er hat jedenfalls gut überwintert, soll jetzt in die Gruppeklasse hinein wachsen und besitzt aktuell und als erstes mögliches Hauptziel, die klassischen Coolmore City Of Troy German 2000 Guineas auf Gruppe II Niveau.
Überhaupt erstmals Seide trägt dagegen am Samstag in Strasbourg der dreijährige und vom Rennstall Gestüt Hachtsee selbst gezogene Akido mit Leon Wolff im Sattel. Ausgesucht hat man dafür ein 21.000 Maidenrennen über 2.000 Meter. Der Tai Chi – Sohn aus der mit drei Starts zwar nur wenig geprüften aber gleich beim Debut in Fontainebleau über 1.800 Meter erfolgreichen und andschließen sogar auf Listenebene in St. Cloud placiert gelaufenen Authorized – Tochter Akela, soll im weiteren Jahresverlauf in die black type – Klasse hineinwachsen. Er ist nach Aussage seines Betreuers ziemlich talentiert und aktuell auch schon sehr weit. Als Steher für den der Boden auch durchaus ein bisschen weicher sein darf, sollte er zudem jetzt im Elsass auch noch passende Bedingungen für sein Debut antreffen.
Foto: Marc Rühl