Von den insgesamt sieben Startern am Sonntag in Köln, kommen neben Straight im Hauptrennen noch wein weiteres Trio in Blacktype – Prüfungen zum Einsatz.
Im kleinen sechsköpfigen Starterfeld des Winterkönigin Trial, einem Listenrennen für zweijährige Stuten über 1.500 Meter, sind gleich zwei Ladys des Quartiers zu finden, die Beide akuell auch noch für die Winterkönigin eingeschrieben sind.
Dalmera vertritt davon die Farben des Stall Stars & Friends und hat Thore Hammer – Hansen im Sattel. Für die vom Gestüt Park Wiedingen gezogene Soldier Hollow – Tochter aus der Famile von Dalakana, waren bei der BBAG immerhin 170.000 Euro fällig. Aber die Stute war nicht nur teuer, sondern verfügt wohl auch über veritables Können. Denn gleich beim ersten und bisher auch einzigen Karrierestart im Badener Winterkönigin Trial, zeigte sie sich dann auch von versprechender Seite und mußte mit Elvalentina nur eine Gegnerin vor sich dulden. Womit sie auch die guten häuslichen Arbeiten bestätigte. Als heiße 1,7:1 Favoritin schien sie es nach einem Rennen von der Spitze aus länger schaffen zu Können. Letztlich mußte sie die Siegerin trotz Gegenwehr zwar doch ziehen lassen, sollte durch diesen Start allerdings jetzt entscheidend gefördert sein. Das sagt der Trainer: Dalmera hat in Baden-Baden überraschend verloren, da haben wir die Gegner ein bisschen zu leicht genommen. Sie ist jedoch eine tolle Stute, die wiederum im Endkampf sein wird“.
Stall Golden Horse – Racing’s Gipsy Princess kann mit bereits drei Starts nicht nur eine gehörige Portion Erfahrung, sondern auch bereits einen Treffer vorweisen. Von Denis Cengiz bei der BBAG für gerademal 5.500 Euro erworben, wechselte die Van Beethoven – Tochter später in jetzigen Besitz und hat für ihre neuen Eigner noch nichts falsch gemacht. Beim Debut in Le Mans Dritte nach schlechtem Start hinter dem späteren Zweiten des Auktionsrennens von Deauville und als Vierte in Le Touquet nach einer Pause noch nicht bei 100 Prozent, kam sie zuletzt in Baden und damit gleich bei ihrem ersten Start hierzulande zu einem lockeren Erfolg über den Schiergen – Schützling Karlos, sowie die Fährhofer Favoritin Mystical. Das sagt der Trainer: Gipsy Princess hat es ein bisschen schwer in dem Rennen, wenn wir platziert sind, dann wäre es super.“
Bliebe noch Eckhard Sauren‘ s Nardos als einer von neun Startern in der zur Gruppe III zählenden Sprint Trophy über 1.400 Meter, wobei natürlich Thore Hammer – Hansen im Sattel sitzen wird. Der im Vorjahr gleich beim Debut überlegen erfolgreiche Kodiac – Sohn, ist formkonstant und bisher auch ein dreifacher Sieger, zu Hause aber auch kein ganz einfacher Charakter. Zu Saisonbeginn fand er nach längerer Verletzungspause direkt wieder in die Erfolgsspur zurück, traf es in den 2.000 Guineas dann aber doch zu schwer an. Nach den Plätzen Zwei im Dresdner Auktionsrennen und Drei im Rudolf – August Oetker-Gedächtnisrennen, gewann er das Düsseldorfer Auktionsrennen. Zog sich auch zuletzt mit Rang Vier im Badener Grupp II Bunner – Oettinger Rennen und nicht weit hinter Loucas, der französischen Totofavoritin Mandanaba und dem aus England angereisten Ridari stark aus der Affaire. Womit er gute Arbeiten endlich auch auf den grünen Rasen brachte und seine Marke um 11,5 auf 92,5 Kilo steigern konnte. Trifft Loucas diesmal 3 Kilo günstiger wieder, muß aber bestätigen, daß er auch in dieser Klasse zurecht kommt. Das sagt der Trainer: „Er lief in Baden-Baden ein gutes Rennen, es geht jetzt jedoch etwas wei ternach oben. Die 1400 Meter sind ideal für ihn und er steht vom Gewicht sehr günstig im Rennen.“
Fotos: Marc Rühl – Nardos (li.) – Dalmera (r.o.) – Gipsy Princess (r.u.)
Nardos