Nach vier Siegen bei vier Starts, mußte Rennstall Gestüt Hachtsee’s Akido am heutigen Samstag in München seine erste Niederlage einstecken. Im zur Gruppe I zählenden Grosser Allianz Preis von Bayern, reichte es für den Hengst unter seinem ständigen Reiter Leon Wolff diesmal nach 2.400 Metern und erstmals auf diesem Nivea unterwegs, in der Endabrechnung nur zu Platz Sechs.
Der von Besitzerseite selbst gezogene Tai Chi – Sohn, hatte sich ungeachtet einer langen Pause mit drei Siegen in Frankreich eine „weiße Weste“ erarbeitet und diese zuletzt beim ersten Start hierzulande und auf Gruppe III Niveau in Baden eindrucksvoll verteidigt. Jetzt wagte man mit ihm den Sprung auf allerhöchstes Pattern – Level.
Auch wenn jetzt natürlich noch einmal einige Kilos mehr verlangt wurden, ging man das Rennen auf passendem Weg und Boden, nicht ohne eine gehörige Portion Optimismus an. Und auch in der Gunst der Wetter, stand der Hengst mit einer Quote von 7,2:1 und damit als dritter Favorit im Zehnerfeld, hoch im Kurs. Die Realität sah dann leiden doch noch etwas anders aus.
Hinter einem von Global Health mit flottem Tempo und deutlichem Vorsprung angeführten Rennen an drittletzter Stelle auszumachen, marschierte Akido zu Beginn der Geraden in versprechender Manier auf. Kurz schien er alle zu überlaufen, sammelte auch noch einige Gegner ein, fand dabei jedoch nicht den in dieser Gesellschaft für ganz Vorne erforderlichen höheren Gang.
Der Sieg ging schließlich an die von Peter Schiergen vorbereitete 12,3:1 Außenseiterin Santagada, die sich gegen den lange führenden Global Health sowie die aus Frankreich angereiste Tajlina durchsetzte.
Foto: Marc Rühl
Abacus